Goldene Brücke – Abschnitte aus der Geschichte des Balatons

Balaton hat jedem eine andere Bedeutung: einen unvergesslichen Urlaub, das Bukett des Weins, die wunderbare Landschaft, grosse Ausflüge, Festungen an Bergspitzen, Sporterlebnisse…

Die Ausstellung zeigt diese Vielseitigkeit und gruppiert sie in Abschnitte. Wir wollen nicht alles über den Balaton erzählen - wie es auch im Untertietel steht, - doch möchten wir die wichtigsten Charakteristik zur Schau stellen, um den See und dessen Geschichte bekannt zu machen.

Die Austellung begleitet die Geschichte des Sees und dessen Umgebung durch 11 Räumen.

Der erste Saal stellt die Entstehung des Balatons dar, dabei die neuen und bedeutenden Forschungsergebnisse der letzten Jahrzehnten, die die Frage der Geburt des Sees frisch beantworten. Der zweite Saal analysiert die Bezieung zwischen Mensch und Balaton im Spiegel der Besiedlung und der Wasserregelung des Sees und seiner Umgebung. Die Dioramen im dritten Raum zeigen uns die Biosphäre des Balatons in drei Themen: Welt unter dem Wasser, am Ufer und im Bergland. In den nächsten zwei Räumen können wir die vorzeitlichen, römischen und mittelalterlichen Burgen und Festungen rund um Balaton kennenlernen.

Raum 6 stellt als „virtueller Wissenspunkt” den Besuchern zur Verfügung. Hier können wir uns mit Hilfe von Computers im Geschichte des Sees vertiefen.

Der siebte Saal beschäftigt sich mit der uralten Nahrungsgewinnung des Menschen am Balaton: mit der Fischerei. Dioramen zeigen den Fischfang in sommerlichen Niedrigwassern und die winterliche Fischerei unter Eis. In den Vitrinen sind Werkzeuge von der Urzeit bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zu sehen. In der Mitte steht ein Bötchen aus einem Baumstamm.

Raum 8 und 9 präsentieren die Gestaltung der Badekultur am Balaton und Schauplätze die für die letzten Jahrzehnten bezeichnend waren. Von der Entdeckung des Balatons und der Bildung von Erholungsstätten an kommen mehrere auch in Ungarn selten vorgefügten Themen zur Vorschein: Sport, Kindercamps, Gastgewerbe, Weinlesefeste und Weinberge, Volkskunst und Mitbringsel, Hotels und Sommerhäuser, Zimmervermietung. Badeanzug-Mode von 100 Jahren kann man in einem Holz-Badehaus besichtigen – eine Nachahmung des ehemaligen Inselbades von Keszthely. Auf der Promenade sind Schhaufenster und Szenen von Ferienorten zu sehen.
Die letzten zwei Säle beschäftigen sich mit der Vergangenheit der Balatoner Schiffahrt. Viele Bilder und Illustrationen demonstrieren den Überblick von der Urzeit bis heute. Gegen andere Austellungen im Thema Schiffart werden hier auch Lasttransport und Fähre-Übergangstellen vorgestellt. Schiffmodelle zeigen die klassischen Dampfschiffe mit Radschaufel und mit Schraube von den Festetics-Galeeren an, aber die Motorschiffe dürfen auch nicht fehlen. Von den Sporten des Balaton kann man hier die Geschichte des Segelsports studieren. Am Ende der ganzen Austellung können wir uns am wahrheitsgetreuen Bord ausruhen, und unsere Erfahrungen zusammenfassen.

Die ersten fünf Räume der Ausstellung erwarten seit 25. September 2009 ihre Besucher, das sechste und siebte Raum wurden in Juni 2010 übergeben, die letzten vier Säle in Mai 2011. Förderer der Austellung: Selbstregierung Komitat Zala, Ministerium für Kultur und Bildung, NKA

Letzte Änderung am Mittwoch, 06 Juli 2016 10:11
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