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Die spätrömische Festung und ihre Umgebung sind nicht nur für die archäologische Forschung von herausragender internationaler Bedeutung, sondern auch im Hinblick die Landschaftsgenese und -entwicklung. Historische Karten aus dem 18. Jahrhundert zeigen noch die ausgedehnten Wasserflächen und verdeutlichen die Lage der spätrömischen Festung am südlichen Ende eines Lößrückens:


A Balaton nyugati vége a 18. század 2. felében (Az Osztrák-Magyar Monarchia első katonai felmérési térképe, 1763-1785)

Die heutige Seenlandschaft des Balaton ist stark durch anthropogene Maßnahmen, wie Deichbau, Trockenlegung und Uferbebauung, überprägt. Dies bedeutet, dass sich in historischen Zeiten die Landschaft von der heutigen deutlich unterschied, und auch die Intensität des menschlichen Einflusses schwankte während der verschiedenen Zeitphasen. Diese Faktoren, die hydrologisch-geografischen Grundbedingungen, das Klima, die Besiedlung, die Landnutzung und die  Infrastruktur wirkten gegenseitig aufeinander ein. Die Rekonstruktion deren Wandlungen liefert wichtige Hinweise auf die ehemaligen Umwelt- und Lebensbedingungen. Dies gilt ganz besonders für die Klein-Balaton-Region, an deren westlichen Ende Fenékpuszta liegt.

Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts wird über die geologischen Grundlagen sowie über die Entstehungszeit und den Entwicklungsprozess des Balaton diskutiert. Dem Balaton wird mit ca. 18.000 bis 20.000 Jahren ein in geologischer Hinsicht geringes Alter zugeschrieben. Die Entstehung des Sees ist in erster Linie das Resultat von Regionaltektonik entlang der sogenannten Balaton-Linie, die zur Herausbildung einzelner Teilbecken führte. Diese füllten sich mit Wasser und schlossen sich erst schrittweise zu einer Fläche zusammen. Als ältestes Becken wird das Keszthely-Becken betrachtet, dessen Fläche vor dem Szigliget-Becken und dem nördlichen Teil des Szemes-Beckens entstand (über die geologischen Forschungen zum Balaton: http://www.mafi.hu/mafi/node/10 és http://www.mafi.hu/mafi/node/629).


Der Wasserhaushalt des Balaton wird im Wesentlichen durch zwei Flüsse reguliert. Den Abfluss bildet der Sió am östlichen Südufer des Sees, den Zufluss die Zala am Südwestende. Das Bild des südlichen Seeufers ist von kleineren Fluss- und Bachtälern (Berek) geprägt, die sich mit Buchten zum See hin öffnen. Zwischen diesen Tälern erheben sich die Lößrücken der Somogyer-Hügellandschaft. Der See unterlag auch in historischen Zeiten starken Schwankungen. Die höchsten Wasserstände erreichten 111 m, die niedrigsten lagen bei 104 m ü. NN

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A Balaton vízszintváltozásainak rekonstrukciója

Text: Orsolya Heinrich-Tamaska/Ulrike Grimm; Abbildung: Arcnum Press Budapest; Videotechnik: Ulrike Grimm; Website: Viktor Kiss


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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 29. August 2011 um 15:18 Uhr